The Empire of Red Gold

Offizieller Filmbeschrieb

Die weltweit meistverbrauchte Frucht hat eine unbekannte Geschichte. Die Industrialisierung der bescheidenen Tomate ging der globalisierten Wirtschaft voraus, die folgen sollte. Es ist heute genauso ein Rohstoff wie Weizen, Reis oder Benzin. Die Fähigkeit der Tomate, stark identifizierbare Produkte wie Ketchup, Pizzasauce, Suppen, Saucen, Getränke oder Tiefkühlgerichte herzustellen, ist unschlagbar.

Bereits 1897, zehn Jahre bevor Ford mit der Serienproduktion von Autos begann, wandelte Heinz bereits Tomaten in standardisierte Dosen mit Püree um. Sie waren eines der ersten Unternehmen, das die Macht des Brandings verstanden hat. Sie verbieten Gewerkschaften, verhängten einheitliche Produktionsstandards und etablierten Genlabors, die weltweit für identische Tomatenplantagen sorgten.

Heute kann man überall auf der Welt die gleichen Tomaten essen. Dieser Film verfolgt die Reise von Tomatenmark aus Afrika, Italien, China und Amerika, um die Folgen dieses globalen Geschäfts aufzuzeigen.

Hinweise zum Film

Dieser Film hat mehrere Versionen: Englisch (54 Minuten) und Französisch (70 Minuten). Unter dem Titel "Rotes Gold - das Geheimnisse der Tomatenindustrie" existiert eine zusätzliche, deutsch synchronisierte 45 Minuten TV-Version von 3SAT/ZDF.

Dieser film ist sehr peppig, einsichtsreich, passend, und sehr überraschend zum Thema "Essen Global". Jedoch fehlen explizite Dinge zu Ökologie, so dass wir ihn unter weitere Filme listen.

Bewertung der Filmjury

Der Film präsentiert neue und interessante Ansichten über die weltweite Tomatenproduktion, aber es fehlen positive Lösungsbeispiele zu diesem Thema. Der Film konzentriert sich nicht auf die Schönheit der Natur, sondern behandelt die Herrschaft des Menschen über eine bestimmte Pflanze. Sie ist relevant für die Diskussion über Landwirtschaft und Globalisierung.

Die Fakten im Film werden objektiv dargestellt und in gewissem Maße präsentiert dieser Film kontrastierende und umfassende Perspektiven. Die Argumentationslinie wird durch leicht verständliche Zahlen unterstützt. Der Film weckt Verantwortungsbewusstsein gegenüber sich selbst und anderen und weckt die Wertschätzung für andere Lebewesen.

Der Film ist intellektuell anregend und der Zuschauer hat ein klares Verständnis für die Entwicklung der Argumente. Das Filmmaterial ist dem Thema angemessen und dieser Film hat einige einzigartige Szenen. Die Kameraführung und der Schnitt sind überdurchschnittlich gut und die Musik ist gut.

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Technische Daten und Aufführungsrechte...

Regie: Jean-Baptiste Malet, Xavier Deleu
Produktion: Little Big Story
Akteure: Liu Yu, Wang Bo, Yu Tianchi, Quentin Skrabec, Silvestro Pieracci, Marc Grossman, Chris Rufer, Ma Zhenyong
 
Entstehungsjahr: 2017
Dauer: 70 min
Sprache (Ton): Französisch, Englisch
Entstehungsland: Frankreich
Drehorte: Kanada, Frankreich, China, Italien, Vereinigte Staaten, Ghana
Unsere Altersempfehlung: 16
 
Filmrechte: Filme für die Erde (Schweiz, Deutschland, Österreich, Liechtenstein)

Weiterführendes...

Verfügbarkeit...

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Tags

Hauptthema: Essen global
Nebenthema: Afrika Effizienz Globalisierung Intensive Landwirtschaft Migration
Erwähnungen: Tomaten Heinz Nestle Nestle Unilever Pittsburg Ketchup Warren Buffet Morgenstern Automationsanlage Freihandel Seidenstraße Konzentrat Soja Maltose Stärke Menschenrechte Sklaverei lokal global weltweit
Themenseite(n): Essen global Festival-Nominationen

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