Food, Inc.

Was essen wir wirklich

Offizieller Filmbeschrieb

Nominiert für den Oscar und empfohlen von Foodwatch.

Glückliche Kühe auf grünen Wiesen - daran möchten wir Konsumenten glauben, wenn wir unser täglich Fleisch zu uns nehmen. Doch die Wirklichkeit der "natürlichen" Nahrungsmittelproduktion in Industrienationen sieht um einiges düsterer aus. Genmanipuliertes Getreide, mit Medikamenten versetztes Tierfutter, hormonbehandeltes Mastvieh - die Liste des Schreckens ist lang und es existiert kaum ein landwirtschaftlicher Bereich, der nicht schon von einem Skandal betroffen gewesen wäre. Doch was wissen wir eigentlich wirklich über die Lebensmittel, die wir täglich essen? "Food, Inc." zeigt, wie eine Handvoll Konzerne darüber bestimmt, was wir essen und was wir über unser Essen wissen dürfen. Und wie verantwortungslos die Lebensmittelindustrie handelt und zur Wahrung des eigenen Profits die Lebensgrundlage zahlreicher Landwirte und die Gesundheit der Konsumenten aufs Spiel setzt...

Hinweise zum Film

Der Film zeigt keine neuen Informationen. Er bietet jedoch eine gute Übersicht über die Problemfelder der Nahrungsmittelproduktion. Dies verunmöglicht aufgrund der Vielzahl der Themenfelder in die Tiefe zu gehen. Zusammenfassend regt der Film zum Denken an. Er wirft die Frage auf, weshalb kaum ein konventionell erzeugtes Lebensmittel bedenkenlos konsumiert werden kann.

Da sich "Food, Inc." stark auf den US-amerikanischen Lebensstil bezieht, ist eine Übertragung auf die Schweiz nicht 1:1 möglich. Trotzdem ist die Message universell: Fange bei Dir selber an, wähle mit dem Kauf.

Bewertung der Filmjury

Ein unterhaltsamer, recht intelligenter und anregender Film, der eine gute Übersicht über die Problemfelder der Nahrungsmittelproduktion vermittelt und zum Denken anregt.

"Food, Inc." vermittelt die Zusammenhänge äusserst gut und überzeugt durch gute Recherche- und Dokumentationsqualität. Der Film zeigt aber kaum neue Informationen und geht wenig in die Tiefe. Das Thema Nahrungsmittelproduktion betrifft uns unmittelbar, da es um unsere Lebensgrundlagen geht. Diese Verbindung macht der "Food, Inc." gut sichtbar und zeigt einige bessere Wege, Möglichkeiten und vorbildliche Beispiele auf.

Anhand von vielen gut vermittelten Fakten und Beispielen zeigt "Food, Inc.", wie stark wir Menschen das System Erde beeinflussen, relativiert dabei meist angemessen.

"Food, Inc." weckt eine globale Perspektive und appelliert an unsere Verantwortung sowohl uns selbst als auch anderen gegenüber. Der Film vermag emotional nicht übermässig zu involvieren.

Der Aufbau ist einleuchtend, der Spannungsbogen eher gleichmässig. Trotzdem ist der Ablauf flüssig, man ist immer im Film drin und hängt nicht ab. Die meisten Bilder und Szenen sind nichts Neues mehr, aber inhaltlich aussagekräftig und von guter Qualität. Schnitt und Filmusik sind gut, Kameraführung okay.

Weitere Rezensionen

Wir haben das Schlachten, wir haben den Krieg gewählt. Das ist die wahrste Version unserer Geschichte des Essens von Tieren. – Jonathan Safran Foer (Eating Animals)

Ein Appell ans Volk: Yes, we can! – Tagesspiegel

Iss keinen Bissen mehr, bis du "Food, Inc." gesehen hast – eine unverzichtbare Dokumentation, die grusliger ist als die letzten 5 Saw Horrorfilme. – Rolling Stone

Es fühlte sich so an, als wäre es leichter, ins Pentagon einzudringen als in eine Cornflakes-Fabrik. – Elise Pearl

"Food. Inc," ist nicht schön, aber unbedingt notwendig. – Philadelphia Inquirer

Eine unglaubliche und herzergreifende Enthüllung der Lebensmittelindustrie, die einem den Magen umdreht. – San Francisco Chronicle

Muss man gesehen haben. – Los Angeles Times

Ein gruseliger Film, aber auch lustig, berührend und gut für Sie. – Baltimore Sun

"Food, Inc." lässt einen nicht los, denn Tage nachdem Sie ihn gehen haben, werden Sie etwas essen – einen Keks, ein Stück Hühnchen, Cornflakes, eine perfekt runde, gewachste Tomate – und Sie werden feststellen, dass Sie so gut wie keine Ahnung haben, was das wirklich ist. – Entertainment Weekly

Verseuchte Rindermägen und menschliches Corned Beef: Der Kinofilm "Food Inc." erinnert an die Greuel der US-Nahrungsmittelindustrie. – Süddeutsche Zeitung

Technische Daten und Aufführungsrechte...

Regie: Robert Kenner
Drehbuch: Robert Kenner, Elise Pearlstein, Kim Roberts
Produktion: Robert Kenner, Participant Media, Elise Pearlstein, Dogwoof Pictures, River Road Entertainment
Musik: Mark Adler
Akteure: Michael Pollan, Eric Schlosser, Patricia Buck, Diana DeGette, Vince Edwards, Phil English, Gary Hirshberg, Larry Johnson, William P. Kealey, Barbara Kowalcyk, Richard Lobb, Carole Morison, Gonzalez Family, Moe Parr, Eduardo Peña, Stephen R. Pennell, Michael Renov, Eldon Roth, Troy Rousch, David Runyon, Joel Salatin, Rosa Soto, Allen Trenkle
 
Entstehungsjahr: 2008
Dauer: 93 min
Bildformat: 16:9
Sprache (Ton): Deutsch, Englisch
Sprache (Untertitel): Deutsch
Entstehungsland: Vereinigte Staaten
Drehorte: Vereinigte Staaten
Unsere Altersempfehlung: 16
 
Filmrechte: Tiberius Film GmbH (Schweiz, Deutschland)

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Tags

Hauptthema: Essen global
Nebenthema: Externalisierung Intensive Landwirtschaft Marketing Subventionen Gesundheit
Erwähnungen: Fleisch Nahrungsmittel Produktion Mastvieh Skandal Gesundheit Genmanipulation Gentechnik Antiobiotika-Resistenz Mais Subventionen
Themenseite(n): Essen global

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