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4.9/6

10 Milliarden

Wie werden wir alle satt?

Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Doch wo soll die Nahrung für alle herkommen? Kann man Fleisch künstlich herstellen? Sind Insekten die neue Proteinquelle? Oder baut jeder bald seine eigene Nahrung an?

Regisseur, Bestseller-Autor und Food-Fighter Valentin Thurn sucht weltweit nach Lösungen. Auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage, wie wir verhindern können, dass die Menschheit durch die hemmungslose Ausbeutung knapper Ressourcen die Grundlage für ihre Ernährung zerstört, erkundet er die wichtigsten Grundlagen der Lebensmittelproduktion. Er spricht mit Vertretern der industriellen und der bäuerlichen Landwirtschaft, trifft Biobauern und Nahrungsmittelspekulanten, besucht Laborgärten und Fleischfabriken.

Ohne Anklage, aber mit Gespür für Verantwortung und Handlungsbedarf macht der Film klar, dass es nicht weitergehen kann, wie bisher.

Aber wir können etwas verändern - wenn wir es wollen.

Nach dem großen Erfolg von "Taste the Waste“ (2011) hinterfragt Valentin Thurn in seinem neuen Film, woher die Nahrung kommen kann, sowohl auf nachhaltigen, als auch auf industriellen Wegen: aus dem Labor oder von der Biofarm, von Grosskonzernen oder Hobbygärtnern.

Passend zum Film ist im Ludwig Verlag auch das Buch "Harte Kost" von Valentin Thurn und Stefan Kreutzberger erschienen, das die Themen des Films aufgreift und vertieft behandelt.

Ausgewählt für das Filme für die Erde Festival 2015.

Der Film "10 Milliarden" behandelt mit den Themen Überbevölkerung und Ressourcenknappheit Probleme, die äusserst relevant sind und zeigt hervorragend deren Auswirkungen auf unsere Lebensgrundlagen auf. Die Probleme sind zwar nicht unbedingt neu, aber mit seinem gut recherchierten Film gelingt es Valentin Thurn, wichtige Zusammenhänge und mögliche Lösungsansätze aufzuzeigen.

"10 Milliarden" schafft es, die Thematik auf unterhaltsame Art und Weise zu beleuchten und regt an, sich tiefer mit der Problematik zu beschäftigen. Der Film punktet auch durch empirisch fundierte Studien und zeigt den menschlichen Einfluss auf das Problem der Ressourcenknappheit.

Der Film ist eindrücklich gemacht, ermöglicht uns, neue Perspektiven einzunehmen und uns anzuregen mehr Verantwortung zu übernehmen. "10 Milliarden" überzeugt mit einem angenehmen Schnitt, logischen Aufbau, grossem Informationsgehalt, einer hohen ästhetischen Qualität und gelungener Filmmusik.

Regie: Valentin Thurn
Drehbuch: Valentin Thurn, Sebastian Stobbe
Produktion: Valentin Thurn, Thurnfilm, Celloid Fabrik, Tina Leeb, Jürgen Kleinig, Prokino Filmproduktion, Ira von Gienanth, WDR, SWR, ThurnFilm
Musik: Dürbeck und Dohmen
Akteure: Liam Condon, Johan Botterman, Kusum Misra, Andreas Gransee, Felix zu Löwenstein, Karl Schweisfurth, Katarina Alberto, Bernd Schmitz, Bangaruswami Soundararajan, Haruhiko Murase, Shinji Inada, Toyoki Kozai, Ronald Stotish, Dawn Runighan, Mark Post, Jim Rogers, Rob Hopkins, Fanny Najiwa, Will Allen, Hilke Deinet, Mary Clear
 
Entstehungsjahr: 2015
Dauer: 106 min
Bildformat: 16:9
Unsere Altersempfehlung: 12
Sprache (Ton): Deutsch, Französisch, Englisch
Sprache (Untertitel): Deutsch
Entstehungsland: Deutschland
Drehorte: Deutschland, Kanada, Japan, Niederlande, Indien, Vereinigte Staaten, Belgien, Mosambik, Malawi, Vereinigtes Königreich
 
Filmrechte: Prokino Filmverleih (Deutschland) | Filmsortiment.de (Deutschland) | Trigon Film (Schweiz) | Autlook Film Sales () | Thimfilm (Österreich)

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Hauptthema: Essen global Gentech + Saatgut
Nebenthema: Bevölkerung Bio Boden Ernährungssicherheit Fleisch Food Waste Intensive Landwirtschaft Urban Agriculture Urban Farming
Erwähnungen: Bayer Crops Gentechnik Patente Hybridsaatgut Saatgutbank Navdanya Abhängigkeit Mineraldünger Kleedüngung Humus Hybridhühner Soja Bodendiebstahl Massentierhaltung Kühe Fischmehl Weidehaltung Ernährungssicherheit Aquaponik
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