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4.8/6

The Human Element

We are a force of Nature. As we change the elements. The elements change us.

Der renommierte Fotograf James Balog zeigt mit seiner Kamera, wie sich Umweltveränderungen auf das Leben der Amerikaner auswirken. Den vier klassischen Elementen Luft, Erde, Feuer und Wasser folgend, erforscht Balog Waldbrände, Hurrikane, Meeresspiegelanstieg, Kohleabbau und die Veränderungen in der Luft, die wir atmen. Mit Herz und Mitgefühl erzählt "The Human Element" eine eindringliche Geschichte und möchte den Zuschauer zu einem ausgewogeneren Verhältnis zwischen Mensch und Natur inspirieren.

"The Human Element" sticht durch überwältigende Fotos, aber auch Luft- und Satellitenbilder hervor. Fakten und Zahlen werden mit Schicksalen verknüpft, Schönheit wird im Desaster gefunden.

James Balogs Film fokussiert nicht auf Ursachen oder Lösungen gegen den Klimawandel, sondern führt als grosses Kino ins unmittelbare heutige Geschehen.

Einige zu denken gebende Zahlen: Wildbrände sind heute in Kalifornien nicht nur 20 mal grösser als früher, sondern auch 20x häufiger. Auch eine Heerschar von von tausenden von Feuerwehrleuten kann ein solches Wildfeuer nicht mehr kontrollieren. Eine Evakuation Miamis vor dem heute steigenden Meerwasser würde 245 Milliarden kosten.

„The Human Element“ identifiziert neben Feuer, Wasser, Luft und Erde den Menschen als fünftes Element und zeigt in eindrücklicher Manier, wie weit die Auswirkungen der Klimaerwärmung auf der Erde bereits fortgeschritten sind.

Dies gelingt ihm mit sinnlich anregenden, ästhetischen und emotionalen Bildern, wobei der journalistische Anspruch (Transparenz, Sachlichkeit, Fairness) stets gewahrt bleibt. Die technische Perfektion der Dokumentation unterstreicht dabei noch ihre wichtige Botschaft.

Sehr gelungen fand die Filmjury auch den Einsatz vieler grandioser Fotografien des Protagonisten, die an wichtigen Stellen im Film komplexe Inhalte in eine feinsinnige, symbolische Bildersprache übersetzen.

"The Human Element" lief als Hauptfilm auf dem Filme für die Erde Festival 2018.

Regie: Matthew Testa
Drehbuch: James Balog, Lyman Smith
Produktion: Olivia Ahnemann, James Balog
Musik: Morgan Kibby, Jeff Russo
Akteure: James Balog
 
Entstehungsjahr: 2018
Dauer: 80 min
Unsere Altersempfehlung: 14
Sprache (Ton): Englisch
Entstehungsland: Vereinigte Staaten
Drehorte: Vereinigte Staaten, Island
 
Filmrechte: Earth Vision Film ()

Du kannst ihn ebenso kostenpflichtig anschauen bei:

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Hauptthema: Klima
Nebenthema: Erneuerbare Fossile Innovation Klima Naturkatastrophen Wald
Erwähnungen: Wasser Eis Gletscher Meer Asthma Kinder Feuer Kohle Luftverschmutzung Verkehr Solar Waldbrände Feuerwehrmänner Klimawandel Automatisierung Autos Anthropozän
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