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5.3/6

Die Vision von Wangari Maathai

Bäume, Mut, Veränderung: Wie die Hartnäckigkeit einer Einzelnen zum Friedensnobelpreis und einer weltweiten Bewegung führte.

"Die Vision von Wangari Maathai" erzählt die dramatische Geschichte der kenianischen Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai, deren einfaches Bäumepflanzen zu Kenias Green Belt Movement wuchs - eine global anerkannte Bewegung, für welche diese Frau eine bildhafte Inspiration wurde.

"Die Vision von Wangari Maathai" schildert, wie Wangari Maathai Frauen mobilisierte, gegen die Entwaldung, Armut, befangene ökonomische Interessen und Korruption der Regierung vorzugehen und damit zu einer nationalen politischen Kraft wurde, welche schliesslich mithalf, Kenias 24-jährige Diktatur zu beenden.

"Die Vision von Wangari Maathai" fängt eine Weltsicht ein, in welcher nichts als unmöglich angesehen wird.

"Die Vision von Wangari Maathai" eignet sich perfekt als Weitergabe-DVD, für grosse Aufführungen sowie Oberstufenschulen, Gymnasien, Berufsschulen etc.

Es gibt eine gekürzte Versionen dieses Films (für TV und Schulen) z. B. bei Filme für eine Welt - "Kämpfen für Demokratie" (Englisch mit deutschen und französischen Untertiteln)

Hauptfilm am Filme für die Erde Festival 2012.

"Die Vision von Wangari Maathai" ist flüssig anzusehen, intelligent, seelisch sehr anregend und bewegend.

Der Film zeigt, u. a. mit eindrücklichen Interviews viele gute Wege und Beispiele und hat einen sehr starken Bezug zum Erhalt der Lebensgrundlagen.

"Die Vision von Wangari Maathai" ist durchzogen von Wissen, empirischen Beispielen und Zusammenhängen. Er zeigt detailliert den Einfluss des Menschen auf die Erde und relativiert trotzdem angemessen. Er überzeugt mit guter Sachlichkeit und Recherche.

Der Film vollzieht einen sehr starken Transfer von Handlungswillen und involviert gefühlsmässig breit. Die planetarische Perspektive und der Bezug zu einem grösseren Wir lehrt Verantwortung, weckt Mitgefühl und Gefühle der Liebe und zeigt die Verbindung zu eigener Erfüllung.

Handwerklich gesehen haben wir es hier mit einer einsichtigen, aber recht gleichmässigen Dramaturgie zu tun (die zweite Hälfte ist sehr viel spannender als die erste). Teilweise nur selten gezeigte Bilder haben einen guten Bezug zu den Inhalten. Musik und Schnitt sind gut, Kameraführung ok.

Regie: Lisa Merton, Alan Dater
Produktion: Marlboro Production, Lisa Merton, Alan Dater
Musik: Samite
Akteure: Wangari Muta Maathai, Lilian Wanjiru Njehu, Kamoji Wachiira, Vertistine Mbaya, Njogu Kahare, Leah Kisomo, Kinyanjui Kiuno, Njorongo Makanga, Naomi Kabura Mukunu, Kang'ethe Mungai, Moses Ndiritu Muta, Fredrick Njau
 
Entstehungsjahr: 2008
Dauer: 80 min
Unsere Altersempfehlung: 14
Sprache (Ton): Französisch, Englisch, Chinesisch, Spanisch, Russisch, Arabisch, Swahili
Sprache (Untertitel): Deutsch
Entstehungsland: Kenia, Vereinigte Staaten
Drehorte: Kenia
 
Filmrechte: Marlboro Productions () | Filmsortiment.de (Deutschland)
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Hauptthema: Potential Mensch
Nebenthema: Afrika Boden Ernährungssicherheit Mut Naturkatastrophen Politik Wald Wasserkreislauf Aktivismus
Erwähnungen: Green Belt Movement Kenia Baum pflanzen Wasser Friedensnobelpreis Feminismus Grassroot-Bewegung Neokolonialismus
Themenseite(n): Potential Mensch Festival-Auszeichnungen

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