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3.6/6

Power to Change

Die Energierebellion

Deutschland steht zweifellos vor der größten strukturellen Veränderung seit Beginn des Industriezeitalters. Mit "Power to Change – Die EnergieRebellion" wird das Jahrhundertprojekt Energiewende filmisch erlebbar.

Dies ist die Geschichte einer Suche – einer Reise auf der Fragen aufgeworfen und Antworten gefunden werden. Was bedeutet die Energiewende für uns konkret? Wo liegen die wirtschaftlichen, ökologischen, und sozialen Chancen? Wo die Probleme und Risiken? Was können wir gewinnen, um welchen Preis?

Der Film stellt die Auseinandersetzung um eine Energiewende dar, die von unten erfolgt – dezentral und regional. Er greift die persönlichen Geschichten von Menschen auf, die die Erhaltung ihrer natürlichen Lebensgrundlage selbst in die Hand nehmen und verwebt dabei Personen und Schauplätze zu einem authentischen Zeitdokument.

Mit journalistisch-analytischem Blick und untermauert von einer tiefreichenden Recherche zeigt "Power to Change - Die EnergieRebellion" Aktivisten, Unternehmer, Zweifler und Kritiker – ihr alltäglicher Kampf um die Energiewende wird auf die mediale Weltbühne projiziert. Ein Film, der einen Punkt hinter die Weltuntergangsszenarien und abgehobenen Diskussionen um die Machbarkeit der Energiewende setzt: Kurzweilig, spannend, faszinierend und ohne moralischen Zeigefinger. Trotzdem unversöhnlich da, wo Versöhnung nicht möglich ist.

Der Film beleuchtet die relevanten Energieprobleme und ermutigt mit konkreten Ansätzen am Weg hin zu 100% erneuerbaren Energien dranzubleiben.

Der Film fokussiert auf Deutschland, EU (inkl. Abkürzungen), was die Anwendung in der Schweiz leider erschwert.

Der Film geht nicht auf negative Nebeneffekte der erneuerbaren Energieerzeugung ein (z.B. Gift Batterien, Vogelschutz bei Windenergie, Bedeutung von Biogas und Pellets auf grössere Nährstoffkreisläufe). Dies ist verständlich, da fossile Energieträger und Atomkraft viel grössere Umweltprobleme mit sich bringen, doch ergibt sich damit der Eindruck eines Kampagnenfilms.

Ausgewählt für das Filme für die Erde Festival 2016.

Der Film zeigt Perspektiven und vorbildliche Beispiele zu einer gesellschaftlich relevanten Thematik auf der Basis einer soliden journalistischen Leistung auf.

"Power to Change“ vermag zu faszinieren, wenngleich er etwas viele Lösungen und Problematiken auf einmal aufzuzeigen versucht. Es ist deshalb anspruchsvoll, dem roten Faden zu folgen.

Mit einer hohen Informationsdichte und vielen empirischen Beispielen aus dem Leben gelingt es dem Film zu inspirieren, Eigenverantwortlichkeit und Verantwortung anderen gegenüber zu lehren und zum Handeln aufzurufen.

"Power to Change“ ist dramaturgisch gleichmässig. Schnitt und Kameraführung ragen heraus.

Regie: Carl-A. Fechner
Drehbuch: Carl-A. Fechner
Produktion: Carl-A. Fechner, fechnerMEDIA, fechnerMedia
Musik: Ralf Wienrich, Eckart Gadow
Akteure: Peter Smith, Hans-Josef Fell, Ganna Gladkykh, Frank Günther, Claudia Kemfert, Edy Kraus, Lutz Machalewski, Reiner Mangold, Stephan Rammler, Martin Randelhoff, Amir Roughani, Christoph M. Schmidt, Axel Uhl, Julia Verlinden, Roman Zinchenko
 
Entstehungsjahr: 2016
Dauer: 94 min
Bildformat: 21:9
Unsere Altersempfehlung: 14
Sprache (Ton): Deutsch
Sprache (Untertitel): Deutsch, Englisch
Entstehungsland: Deutschland
Drehorte: Deutschland, Österreich, Belgien, Ukraine
 
Filmrechte: fechnerMEDIA (Deutschland) | MovieBiz (Schweiz)
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Hauptthema: Energie
Nebenthema: Atomenergie Auto Effizienz Erneuerbare Fossile Infrastruktur Innovation Mut Politik Stadtentwicklung Subventionen Aktivismus
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