The Borneo Case

Bruno Manser lebt weiter

Offizieller Filmbeschrieb

Die beiden schwedischen Filmemacher Erik Pauser und Dylan Williams haben während fünf Jahren die Arbeit des Bruno Manser Fonds und befreundeter Organisationen begleitet, woraus der packende Dokumentarfilm "The Borneo Case" entstanden ist. Der Film deckt auf, wie die aus illegalem Holzschlag erworbenen Profite mit Hilfe von internationalen Banken, darunter auch mehrere Schweizer Grossbanken, in Offshore-Konten und Immobilienbestände auf der ganzen Welt geschleust wurden. Die Filmemacher entknoten Stück für Stück das weitverzweigte Netzwerk dieses komplexen, internationalen Korruptionsskandals und führen das Publikum bis in die obersten, politischen Kreise der malaysischen Elite – und letztendlich auch zum eigentlichen Drahtzieher, dem ehemaligen Regierungschef von Sarawak, Taib Mahmud. Es gelingt den Filmemachern meisterhaft den Bogen vom Regenwald, Bruno Manser und den Penan bis zu internationalen Unternehmen und Korruption zu schlagen.

Bewertung der Filmjury

Der Film zeigt eine selten gesehene Perspektive auf das Thema Entwaldung auf Borneo. Die Interviews sind gut und ausgewogen. Der Film ist gut recherchiert und die Fakten sind neutral und transparent.

"The Borneo Case" ist sehr relevant für die Frage der Palmölproduktion und der Entwaldung und hat eine starke ökologische Relevanz. Fakten werden klar und logisch vermittelt, und dieser Film stellt intelligente Verbindungen zwischen der Situation auf Borneo und den ökologischen Folgen der Industrie her.

Der Film ist unterhaltsam, bewegend und vermittelt dem Betrachter ein Gefühl von Eigenverantwortung und Handlungsaufforderung. Das Filmmaterial unterstützt den Inhalt des Dokumentarfilms und ist sowohl ästhetisch bemerkenswert als auch einzigartig. Filmmusik ist gut.

Weitere Rezensionen

Vor allem einer Person passen ihre (Clare Rewcastle) investigativen Recherchen nicht: dem sarawakischen Regierungschef Taib Mahmud. Seit 1981 ist der Mann an der Macht. Rewcastle wirft ihm und seiner Familie vor, sich am Raubbau des Regenwalds zu bereichern. Es geht um illegale Geschäftsbeziehungen, Korruption, Geldwäscherei und Macht. – NZZ Neue Zürcher Zeitung

Technische Daten und Aufführungsrechte...

Regie: Erik Pauser, Dylan Williams
Drehbuch: Erik Pauser, Dylan Williams
Produktion: APM Film AB
Musik: Scott Shields
Akteure: Mutang Urud, Clare Rewcastle Brown, Lukas Straumann, Peter John Jaban, Bruno Manser
 
Entstehungsjahr: 2016
Dauer: 78 min
Sprache (Ton): Englisch
Sprache (Untertitel): Deutsch, Französisch
Entstehungsland: Schweden
Drehorte: Schweiz, Deutschland, Kanada, Vereinigte Staaten, Vereinigtes Königreich, Malaysia
Unsere Altersempfehlung: 16
 
Filmrechte: Filme für die Erde (Schweiz, Liechtenstein) | Compact Cam Limited ()

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Tags

Hauptthema: Ressourcen-Abbau
Nebenthema: Mut Vernetzung Wald Zusammenarbeit Aktivismus
Erwähnungen: finanzinstitutionen macht zensur geldwäsche indigene bevölkerung staudamm regenwald abholzung holzhandel palmöl korruption geld borneo holz Entwaldung
Themenseite(n): Ressourcen-Abbau Festival-Nominationen

Bewertung

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