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4.8/6

The End of the Line

L'océan en voie d'épuisement

"The End of the Line", (L’océan en voie d’épuisement) est un documentaire clair et complet qui résume parfaitement la problématique de la surpêche. Effondrement des stocks, surcapacité de la flotte mondiale, destruction des fonds marins, non respect des quotas, perturbation des écosystèmes par effet domino, trop faible étendue des réserves marines, millions de tonnes de prises accessoires rejetées à l’eau mortes, menaces pesant sur les pêcheurs traditionnels qui ne peuvent pas concurrencer, rien n’est passé sous silence. Certains problèmes liés à l’aquaculture sont également évoqués.

Ce film est basé sur le livre de Charles Clover ("The End of the Line: How Overfishing Is Changing the World and What We Eat") sur les méfaits de la pêche intensive qui a entraîné un épuisement des stocks de très nombreuses espèces, voire leur disparition.

Le film "The End of the Line: L'océan en voie d'épuisement" déclenche une discussion importante et nécessaire sur la consommation de produits de la pêche. Vous réfléchirez certainement deux fois quand à la provenance du poisson la prochaine fois que vous en achèterez !

"Die unbequeme Wahrheit über unserer Ozeane" von Rupert Murray lässt Wissenschaftler aufzeigen, dass, wenn wir so weiterfischen wie bisher, wir das Ende von Fisch und Meersfrüchten in etwa um 2048 erleben werden. Der Film macht dafür unbewusst einkaufende KonsumentInnen, PolitikerInnen, welche Rat und Einsprüche der Wissenschaft ignorieren, quotenbrechende und illegal fischende Fischer und die globale Fischindustrie (EU!) verantwortlich.

Als Beispiele zeigt der Film, wie in Neufundland die Nachfrage nach Kabeljau den einst reichhaltigen Bestand dieser Spezies beinahe ausgerottet hat, wie Hightech-Flotten alle Fluchtwege für Fischschwärme blockieren, sowie die "nachhaltige" Fischzucht, welche nicht ganz so nachhaltig ist, wie allgemein angenommen.

"Die unbequeme Wahrheit über unserer Ozeane" zeigt einfache Lösungen, die aber politischen Willen und Aktivismus voraussetzen, um international Erfolg zu haben. Fischerei muss kontrolliert werden, in dem die Anzahl Boote / Flotten begrenzt wird, Meeresschutzgebiete eingerichtet und KonsumentInnen besser informiert werden, dass sie die Wahl haben auch Fisch aus nachhaltiger Fischerei zu kaufen. (In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass das im Film und vom WWF propagierte MSC-Label nicht wirklich nachhaltig ist, weil es Grundschleppnetz-Fischerei erlaubt.)

"Die unbequeme Wahrheit über unserer Ozeane" ist ein intelligenter und anregender, relativ unterhaltsamer Film. Geeignet für den Unterricht an Mittel- und Hochschulen, für Lehrpersonen und gebildete MultiplikatorInnen sowie als Weitergabe-DVD.

Das sehr aktuelle Thema der Überfischung wird glasklar vermittelt, deren Dimension gut sichtbar gemacht. Gut recherchiert und dokumentiert, mit vielen Interviews und nachvollziehbaren Verbindungen zur eigenen Lebenswelt, zeigt "Die unbequeme Wahrheit über unserer Ozeane" auch verschieden Lösungsansätze auf.

Das vermittelte Wissen wird angemessen relativiert, der menschliche Einfluss auf das Ökosystem Erde wird überaus anschaulich. Zahlreiche Beispiele erhöhen den journalistischen Wert.

Nicht zuletzt wirkt "Die unbequeme Wahrheit über unserer Ozeane" auch emotional sehr stark und inspirierend. Der Film weckt eine globale Perspektive, in der Achtung und Wertschätzung für die Schöpfung einen erhöhten Platz finden und schafft es, ein starkes Gefühl der Verantwortlichkeit zu wecken.

Der logische Aufbau des Filmes ist einleuchtend, die Dramaturgie spannend. Die ästhetisch eindrücklichen, teilweise einzigartigen Bilder und Szenen sind von hohem Inhaltsbezug, Schnitt, Kameraführung und Musik sind durchwegs gut.

Réalisation: Rupert Murray
Scénario: Charles Clover
Production: Tiberius Film, Claire Lewis, George Duffield
Musique: Srdjan Kurpjel, Marios Takoushis
Acteurs: Melanie Laurent, Charles Clover, Ben Bradshaw, Roberto Mielgo Bragazzi, John Crosbie, Haidar El Ali, Ray Hilborn, Jeffrey Hutchings, Mélanie Laurent, Manolo Pacheco Luis, Patricia Majluf, Jahn T. Maxwell, Adama Mbergaul, Hardy McKinney, Masanori Miyahara, Matthew Moir, Brian Mulroney, Richie Nota, Jamie Oliver, Stephen R. Palumbi, Daniel Pauly, Pete Petersen, Callum Roberts, Yvonne Sadovy, Ted Stevens, Rashid Sumaila, Serge Tudela, Boris Worm, Steve Palumbi, Peter Redmond
 
Année: 2009
Durée: 82 min
Format de photo: 17:9
Notre recommandation d'âge: 16
Langue (audio): allemand, anglais
Langue (sous-titres): allemand
Pays d'origine: Royaume-Uni
Lieux de tournage: Canada, Hong Kong, Japon, Italie, Pérou, États-Unis, Royaume-Uni, Bahamas, Luxembourg, Sénégal
 
Droits de diffusion: neuzeitmedia Film- & Medienagentur (Suisse, Allemagne)
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Tags

Sujet principal: Écosystème marin
Sujets secondaires: biodiversité subventions surpêche
Mentions: poissons surpêche extermination océans pêche en haute mer industrie thon
Page(s) thématique(s): Alimentation globale Écosystème marin Filmfenster Oceans

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