Under the Dome

Chinas Smog

Offizieller Filmbeschrieb

"Under the Dome“ ist ein Dokumentarfilm, der Verschmutzung und Luftqualität in China untersucht. Der Film zog, als er online veröffentlicht wurde, in einer Woche Hunderte von Millionen Zuschauer an, bevor er wieder durch die Regierung von den chinesischen Video Webseiten genommen wurde.

Der Umweltschutzminister Chen Jining hatte in einer Pressekonferenz gesagt, als der Film ins Leben gerufen wurde: "Ich denke, dass diese Arbeit eine wichtige Rolle bei der Förderung des öffentlichen Bewusstseins für Umweltfragen spielt. Daher freue ich mich besonders über diese Veranstaltung.“ Er verglich den Film mit "Silent Spring“, der in den USA eine Gegenreaktion zum Pestizid-Einsatz auslöste.

Darüber hinaus hatte die Filmregisseurin Chai Jing Zugang zu Jining’s Ministerium, wo Beamte erklärten, wie wenig Hebelwirkung sie gegenüber der öffentlicher und privater Industrie haben, um Anti-Verschmutzungs-Gesetze durchzusetzen. Vor der Veröffentlichung schickte sie das Filmmaterial an andere Regierungsteams und begann einen Dialog mit ihnen.

Den Film hat Jing gemacht, nachdem sie schwanger wurde und sich aufgrund der hohen Luftverschmutzung um die Gesundheit ihres ungeborenen Kindes fürchtete. Sie zeigt im Film, wie Regelungen über Emissionen in Chinas industrieller Expansion platt gewalzt werden und Fabriken ihre Grenzen überschreiten. Letztendlich vermied sie direkte Kritik an der Expansion selbst und schnitt einen Abschnitt, der für eine Richtlinienänderung argumentierte.

Weitere Rezensionen

Chai Jing ist es nun mit ihrem Dokumentarfilm gelungen, die Menschen aufzurütteln. Indem sie das Thema aus einer persönlichen Perspektive behandelt und offen über ihre Ängste spricht. „Von dem Moment an, als ich den Herzschlag meiner Tochter hörte, wünschte ich mir nichts mehr als ihre Gesundheit“, erzählt sie. Doch nun frage sie sich, in welche Welt sie ihre Tochter hineingeboren hat. An 175 Tagen des Jahres 2014 konnte sie ihr Kind wegen der hohen Luftverschmutzung in ihrer Heimatstadt Peking nicht nach draußen lassen. Mehr als die Hälfte des Jahres musste ihre Tochter „wie eine Gefangene“ eingeschlossen zu Hause verbringen. – Huffingtonpost.de

Die 103-minütige Dokumentation beschreibt ausführlich, sehr lehrreich und mit Hilfe von prägnanten Interview die Ursachen und Folgen des dichten bräunlichen Smogs, der die chinesischen Metropolen vernebelt, und prangert die fahrlässige Haltung der Behörden zu dem Thema an. – Hufingtonpost.fr

Es ist ein noch nie da gewesenes Ereignis, das sich dieses Wochenende in China abspielte. Eine Dokumentation über die Luftverschmutzung, vorgestellt vom berühmten Journalisten Chai Jing, verbreitet sich auf den sozialen Netzwerken Chinas und alle sprechen darüber, von der Krankenschwester bis zum Taxifahrer, wenn sie ihren Nachbarn im Aufzug begegnen. Ein Film, der sich mit den Auswirkungen des Smogs auf die Gesundheit beschäftigt und das Unvermögen des Umweltministeriums anprangert, aber gleichzeitig den Zuschauer dazu anregt, etwas zu tun. Am ersten Tag wurde der Film laut South China Morning Post 155 Millionen mal angeschaut. – Libération (3 mars 2015)

Technische Daten und Aufführungsrechte...

Regie: Chai Jing
Drehbuch: Chai Jing
Produktion: Chai Jing
 
Entstehungsjahr: 2015
Dauer: 104 min
Sprache (Ton): Chinesisch
Sprache (Untertitel): Japanisch, Deutsch, Französisch, Englisch, Italienisch, Spanisch
Entstehungsland: China
Drehorte: China
Unsere Altersempfehlung: 16
 

Weiterführendes...

Links & Dateien

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Verfügbarkeit...

  • Dieser Film kann oben gratis angeschaut werden.

Tags

Hauptthema: Klima
Nebenthema: Auto Fossile Gift
Erwähnungen: chai jing smog china luftverschmutzung klima staat
Themenseite(n): Klima

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