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Eating Up Easter

Die Statuen und aufsehenerregenden "Mysterien" der Osterinsel (Rapa Nui) haben seit Jahrhunderten das Interesse der Welt auf sich gezogen und neugierige Besucher an ihre Ufer gelockt. Heute erlebt diese winzige, unfruchtbare Insel einen wirtschaftlichen Aufschwung, da der Tourismus boomt. Doch die einheimische Kultur und die fragile Umwelt der Insel leiden darunter.

Der Film "Eating Up Easter" des einheimischen Rapanui-Filmemachers Sergio Mata'u Rapu beleuchtet das Dilemma, in dem sich sein Volk befindet. Gestaltet als eine Geschichte, die seinem neugeborenen Sohn überliefert wird, verwebt Sergio die authentische Geschichte der Insel mit den Geschichten von vier Inselbewohnern. In ihrer eigenen Stimme offenbaren diese Rapanui die Realität des modernen Lebens und die Maßnahmen, die sie ergreifen, um ihre Kultur und Umwelt inmitten der rasanten Entwicklung zu bewahren.

Ein ortsansässiger Ökologe leitet die Recycling-Bemühungen, um den wachsenden Müll, der mit Touristen ankommt, und die Plastikwellen, die an Land gespült werden, zu bekämpfen. Zwei Musiker kämpfen um den Bau einer freien Musikschule, von der sie hoffen, dass sie kulturelle Praktiken erhalten und ihre zersplitterte Gemeinschaft wieder zusammenführen kann. Sergios Vater, ehemals der erste einheimische Gouverneur der Insel, versucht ein Gleichgewicht zwischen den Traditionen und den Vorteilen der Entwicklung zu finden, indem er in der einzigen Stadt der Insel ein Mini-Einkaufszentrum baut.

"Eating Up Easter" enthüllt und schlägt Wege vor, wie die universelle Problematik des Ausgleichs zwischen Wachstum und Nachhaltigkeit, mit der lokale Gemeinschaften weltweit konfrontiert sind, angegangen werden kann.

"Eating Up Easter" zeigt vor allem Effekte der Globalisierung und des Massentourismus auf die Kultur der Einheimischen der Osterinseln, aber auch wie Inseln damit zu kämpfen haben, dass Waren zu Ihnen geschifft und geflogen werden, die Abfälle dann jedoch niemand mehr zurücknehmen will.

Regie: Sergio Mata'u Rapu
Drehbuch: Elena Rapu, Liz Kaar
Produktion: Gordon Quinn, Sergio Mata'u Rapu, Elena Rapu, Betsy Steinberg, Kartemquin Films, Mara Films, Pacific Islanders in Communications
Musik: Enrique Icka, Toki Music School, Artlist
Akteure: Ida „Mama Pira“ Huke
 
Entstehungsjahr: 2018
Dauer: 77 min
Unsere Altersempfehlung: 16
Sprache (Ton): Englisch
Entstehungsland: Chile
Drehorte: Chile
 
Filmrechte: () | Music Box Films ()

Tags

Hauptthema: Upcycling, Recycling + Abfall
Nebenthema: Globalisierung Kunst Plastik Recycling Tourismus
Erwähnungen: Insel Rapa Nui Rapanui Osterinsel Gyre Santiago Musik
Themenseite(n): Upcycling, Recycling + Abfall

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