Das grüne Wunder - Unser Wald

Offizieller Filmbeschrieb

Er liegt ganz in unserer Nähe, aber eröffnet bei genauem Hinsehen eine völlig neue Welt: Mit seinen edlen, poetischen Bildern ist der Kinofilm "Das grüne Wunder – Unser Wald" eine spektakuläre Entdeckungsreise durch den bekanntesten, schönsten und vielfältigsten heimischen Lebensraum, den Wald. Intime Verhaltensbeobachtungen wohl vertrauter Arten wie Fuchs, Wildschwein und Rothirsch wechseln mit den Geschichten der eher skurrilen Waldbewohner, darunter Schillerfalter, Blattläuse, Lebermoose, Rote Knotenameisen, Hirschkäfer und Lerchensporn. So entsteht ein raffiniertes naturkundliches Puzzle, das dem romantischen Mythos Wald ganz greifbaren Zauber verleiht.

Mit "Das grüne Wunder – Unser Wald" liefert der renommierte Naturfilmer Jan Haft eine einzigartige Bestandsaufnahme der Artenvielfalt im deutschen Wald. Während einer Drehzeit von insgesamt sechs Jahren (2005 – 2011) waren die international vielfach ausgezeichneten Kameramänner schwer filmbaren Motiven auf der Spur. Dabei verbrachten sie gut 100 Nächte im Tarnzelt und sammelten mit den neuesten Filmtechniken über 250 Stunden Filmmaterial.

Erzählt von Grimme-Preisträger Benno Fürmann ist "Das grüne Wunder" eine wissenschaftlich exakte und emotional packende Einladung, die aufregenden Lebensformen unseres Waldes mit geschärftem Bewusstsein neu zu entdecken.

Hinweise zum Film

600 Drehtage, 70 Drehorte, 250 Stunden Filmmaterial, 15 Flugstunden mit dem Heissluftballon!

Für grosse Festivals ist der Film eher nicht geeignet, dafür ist er zu wenig "unterhaltsam", zu ruhig, zu poetisch. Teilausschnitte können gut in Schulen oder Familien gezeigt werden - die Aufnahmen wecken Wertschätzung und sind daher erzieherisch gerade für jüngere Kinder sehr wertvoll. Für Naturfotografen-Festivals wäre der Film perfekt.

"Das grüne Wunder – Unser Wald" blendet den Menschen und seinen negativen Einfluss auf den Wald fast komplett aus. Doch manchmal ist es auch gut, das Schöne zu sehen und nicht immer nur das, was wir zerstören!

Siehe auch Interview mit dem Regisseur im Blog.

Bewertung der Filmjury

"Das grüne Wunder – Unser Wald" ist ein anspruchsvoller Film, welcher alle Sinne anregt.

Obschon gut recherchiert und dokumentiert, vermag der Film Zusammenhänge nicht genügend zu vermitteln und schafft es auch nicht, das Gezeigte mit unserer eigenen Lebenswelt zu verbinden. Somit bleibt auch die Relevanz in Bezug auf unsere ökologische Lebensgrundlage eher klein.

Da die Vermittlung von Wissen und Fakten ebenfalls mangelhaft ist und zudem in keiner Weise erwähnt wird, wie wichtig der Wald für das Ökosystem Erde ist und wie sehr wir Menschen vom Wald abhängen, ist der wissenschaftliche Wert eher gering.

So schafft es der Film auch kaum, ein grösseres Bewusstsein zu wecken oder zum Handeln zu inspirieren. Seine grosse Stärke liegt anderswo: Er zeigt mit eindrucksvollen Aufnahmen, wie vielfältig und wunderschön intakte Natur sein kann und weckt starke Wertschätzung.

Der Aufbau ist relativ logisch, der Film fliesst ruhig dahin. Die Bilder und Szenen sind einzigartig und von ausserordentlicher Ästhetik. Schnitt und Kameraführung sind bemerkenswert, die Kombination aus Zeitlupen- und Zeitrafferaufnahmen gelungen. Die klassische Filmmusik unterstreicht den meditativen Charakter.

Weitere Rezensionen

[…] schlichtweg genial. – Ein Herz für Tiere

Opulente Bilder […] – mit Entschleunigungsfaktor. – ZEIT Wissen

Wunderschön und poetisch. – kino.de

Auch Zuschauer, die sich nicht für „das stille Liebesleben“ der Fichten interessieren, werden aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. „Das grüne Wunder“ zeigt auf atemberaubende Weise das Zusammenleben von Pflanzen und Tieren. Im Zeitraffer sieht man Pilze und Erdbeeren wachsen, staunt über eine Hummel, die eine Maus aus ihrer Höhle vertreibt, und erfährt, dass sich der Eichelhäher mit Ameisensäure besprühen lässt, um Parasiten aus seinem Gefieder zu vertreiben. Lehrreich und faszinierend zugleich – ein wahres Kinowunder. – Cinema

Technische Daten und Aufführungsrechte...

Regie: Jan Haft
Drehbuch: Jan Haft
Produktion: Jan Haft, Melanie Haft
Musik: Siggi Müller, Jörg Magnus Pfeil, Jörg Magnus Pfeil, Siggi Müller
Akteure: Benno Fürmann
 
Entstehungsjahr: 2012
Dauer: 93 min
Bildformat: 16:9
Sprache (Ton): Deutsch, Englisch
Entstehungsland: Deutschland
Drehorte: Deutschland, Dänemark, Österreich
Unsere Altersempfehlung: 8
 
Filmrechte: polyband Medien GmbH (Deutschland) | Filmbüro Zürich (Schweiz)

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Hauptthema: Kinder- und familiengerechte Filme
Nebenthema: Wald Wildnis Wildtiere
Erwähnungen: Wald Tiere grün Wiese Natur Hasen Waldtiere
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Bewertung

Inhalte

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