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Atlantic

"Atlantic" folgt dem Schicksal dreier Fischergemeinden, die durch den Atlantischen Ozean geteilt und vereint sind, da sie trotz wachsender Herausforderungen in ihrer eigenen Industrie und Umwelt um die Erhaltung ihrer Lebensweise kämpfen. Auf beiden Seiten des Atlantiks dringen neue Kohlenwasserstoffgrenzen in tiefere Gewässer und weiter nördlich in die Arktis vor und stellen eine ernsthafte Bedrohung durch die Öl- und Gasforscher dar.

Der Film zeichnet die Politik des Ressourcenmanagements des Nordatlantiks nach, von einer starken staatlichen Kontrolle in Norwegen, gemischten Vermögen in Neufundland bis hin zu einem liberaleren, privatisierten System in Irland. Atlantik', durch die Erfahrung dieser Küstennachbarn, stellt sich die Frage: Wer profitiert von der Ausbeutung dieser Ressourcen? Filmaufnahmen aus nächster Nähe mit denen im Epizentrum der Ressourcenfrage und in einigen der dramatischsten und rauesten Szenarien im Nordatlantik.

Während sich die Ölförderungsunternehmen vor unseren Küsten in Position begeben und riesige Fabrikschleppnetzfischer kleine Fischer von ihren Fischgründen drängen, stellt dieser Film das Schweigen und die Untätigkeit der irischen Regierungen in Frage. Welche Kontrolle hat der Staat in diesem konzertierten Versuch, das irische Offshore-Öl- und Gaspotenzial zu nutzen, und warum unterscheidet er sich so sehr von anderen Teilen des Nordatlantiks?

Trotz der Probleme, da andere atlantische Provinzen durch strikte staatliche Eigentümerschaft an ihren Ressourcen reich werden, ist Irland zunehmend externen Einflüssen ausgeliefert, die bereits den größten Teil ihres Öl- und Fischreichtums kontrollieren. Der Kampf um das, was unter dem Atlantischen Ozean liegt, wird immer heftiger. Und doch geschieht es außerhalb der Öffentlichkeit und außerhalb des öffentlichen Bewusstseins.

Der einzige uns bekannte Film, welcher die Probleme der küstennahen Ölförderung mit den lokalen Fischer-Gemeinschaften aufzeigt. Im Film erwähnter trauriger Fakt: Grosse industrielle Fischereischiffe können mit einem Fang bis zu 12'000 Tonnen Hering fangen, wobei manchmal 4’000 Tonnen davon einfach wegen unpassender Grösse zurück ins Meer geworfen werden. Der Film beleuchtet eher die sozialen Aspekte, 5-10 Minuten jedoch gehen auf die Unterwasser-Explosionen für Ölfeld-Explorationen ein, welche Wale und Fische auf 200 km Distanz beeinträchtigen.

Regie: Risteard Ó Domhnaill
Drehbuch: Angela Antle
Produktion: Marie Therese Garvey, Jill Knox-Gosse, Karl Emil Rikardsen, Lynne Wilson
Akteure: Brendan Gleeson, Charlie Kane, Jerry Early, Bjørnar Nicolaisen, Máirtín Éanna Ó Conghaile
 
Entstehungsjahr: 2016
Dauer: 80 min
Unsere Altersempfehlung: 14
Sprache (Ton): Englisch
Entstehungsland: Irland
Drehorte: Kanada, Norwegen, Island, Irland
 

Du kannst ihn ebenso kostenpflichtig anschauen bei:

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Hauptthema: Ökosystem Meer
Nebenthema: Fossile Politik Überfischung Lärm
Erwähnungen: Fischerei EU Europäische Union Ölbohrungen Fisch Atlantik Öl Statoil Gas Nordsee Wale Lärmbelästigung Gemeinden Überfischung Zusammenbruch der Fischbestände Arktis

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